Donnerstag, 01. Dezember 2022

Notruf Feuerwehr / Rettungsdienst: 112

Jugendfeuerwehr startet in die Wettbewerbssaison 2022

Nach knapp 2 Jahren Pause aufgrund der Coronasituation startet die Jugendfeuerwehr Welle wieder in die Wettbewerbssaison 2022.
Gespannt nahmen die Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 18 Jahren die Tipps der Betreuer an und übten Grundfertigkeiten für die diesjährige Wettbewerbssaison.



Insbesondere das Teambuilding steht nach über 2 Jahren auf dem Programm, weswegen auch der Spaß unter den aktuellen Rahmenbedingungen nicht zu kurz kam.
Bei Trockenübungen im Feuerwehrhaus wurde bereits für den Sportteil geübt, an der frischen Luft dann für den A-Teil, in dem ein dreiteiliger Löschangriff von den Jugendlichen durchgeführt wird.

 


Nachdem die Jugendfeuerwehr Welle 2019 erfolgreich den 8. Platz niedersachsenweit belegte ist das Ziel klar: Ein möglichst gutes Abschneiden beim Kreiswettbewerb mit der nötigen Portion Spaß dabei, um sich für die weiteren Wettbewerbe wie den Bezirkswettbewerb und den Landeswettbewerb zu qualifizieren!

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Stürmische Tage für die Feuerwehr Welle - Ylenia und Zeynep

Stürmische und anstrengende Tage liegen hinter den ehrenamtlichen Einsatzkräften der Feuerwehr Welle. Nachdem bereits am Donnerstag das Sturmtief Ylenia für eine hohe Anzahl an Einsätzen im gesamten Landkreis Harburg sorgte verschärfte sich die Situation mit dem Orkantief Zeynep ab Freitagabend noch einmal massiv

Bereits am Donnerstagmorgen wurde die Feuerwehr Welle um 4:02 Uhr zu einem umgestürzten Baum gerufen. Da die Feuerwehr Handeloh bereits an einem anderen Ort im Einsatz gebunden war, kamen wir gemäß Zielbereichsfolge der Leitstelle als nächstverfügbare Feuerwehr zum Einsatz. Nachdem der Baum beseitigt war konnten die Einsatzkräfte wieder einrücken. Keine 10 Minuten später erfolgte dann die nächste Alarmierung um 4:52 Uhr in den Kortekamp nach Höckel. Hier wurden mehrere Bäume von Straßen beseitigt. Im Anschluss ging es für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte direkt weiter in den Engelbrechtweg in Höckel. Auch hier waren mehrere Bäume auf die Straße gefallen und wurden durch die Einsatzkräfte beseitigt. Im weiteren Verlauf schlossen sich immer mehr Einsatzstellen an, sodass letztlich um 6:55 Uhr die kommunale Einsatzleitung (KEL) im Feuerwehrhaus Tostedt alarmiert wurde. Durch diese Unterstützungseinheit werden Einsätze durch die vor Ort eingerichtete zentrale Einsatzleitung auf Samtgemeindeebene disponiert um die Leitstelle zu entlasten, die in diesen Fällen nur noch die Notrufe aufnimmt und Unwettereinsätze automatisiert über eine Schnittstelle an die kommunalen Einsatzleitungen übergibt.

Letztlich konnten die Einsatzkräfte nach weiteren Einsätzen, unter anderem mit Unterstützung der Tostedter Drehleiter, gegen kurz nach 13 Uhr einrücken - nach über 9 Stunden im Einsatz.
Glücklicherweise blieb es bei diesem Unwetter bei Sachschäden. Insgesamt wurden durch die Feuerwehr Welle im Rahmen des Sturmtiefs Ylenia 7 Einsätze abgearbeitet.

Deutlich heftiger Traf der Orkan Zeynep am Freitagnachmittag bis in den späten Samstag hinein die Samtgemeinde Tostedt

Am Freitag entwickelte sich eine hochdynamische Wetterlage, hierdurch bedingt wurde die Feuerwehr Welle um 13:00 Uhr bereits zur Unterstützung der Feuerwehr Handeloh nach Höckel alarmiert. Nach kurzer Zeit konnten die eingesetzten 3 Einsatzkräfte den Einsatz beenden. Um 17:26 Uhr wurde die Feuerwehr Welle dann zu einem Einsatz nach Höckel auf die B3 alarmiert, auch hier galt es einen umgestürzten Baum zu beseitigen. Nach diesem Einsatz konnten die Einsatzkräfte einrücken.

Schlag auf Schlag ging es dann ab 20:04 Uhr, als die Feuerwehr Welle durch die KEL, die bereits ab 18:00 Uhr im Dienst war, alarmiert wurde. So wurden binnen kurzer Zeit zwei Einsätze abgearbeitet bevor die Einsatzkäfte vorerst nach Hause zurückkehren konnten.
Aufgrund der heftigen Windzunahme und vieler Einsatzstellen wurde die Feuerwehr Welle am Samstagmorgen um 0:25 Uhr alarmiert. Bereits im Vorwege wurde intern ein Schichtsystem gebildet, sodass am frühen Morgen Mitglieder zur Ablösung der über Nacht im Einsatz befindlichen Einsatzkräfte zur Verfügung standen. Bis zum späten Nachmittag des Samstags wurden durch die Einsatzkräfte mehrere Einsätze gefahren, die Fahrzeuge der Feuerwehr Welle blieben bis zu dieser Zeit über 15 Stunden pausenlos besetzt und waren über Funk erreichbar. Hierzu wurde im Feuerwehrhaus in Welle eigenständig für Verpflegung gesorgt, um sich zwischen den Einsätzen stärken zu können. Ebenfalls wurde zentral am Feuerwehrhaus in Tostedt Verpflegung für die erschöpften Einsatzkräfte bereitgestellt. Die genaue Anzahl der Einsätze steht aktuell noch aus.

Besonders herausfordernd aber auch gefährlich war der Einsatz bei Dunkelheit und heftigen Orkanböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 120 km/h. Weitere Bäume können in solchen Fällen umfallen. Leider kam es an einer Einsatzstelle auf der B3 in der Nacht zu einem umstürzenden Baum, der ein Mitglied von uns erfasste. Wir wünschen auch auf diesem Wege gute Besserung! Einmal mehr zeigt sich hier, dass der Einsatz gerade bei solchen Wetterlagen trotz aller Vorsicht nicht immer ungefährlich ist.

Nach der Abarbeitung aller Einsätze konnten auch die letzten Einsatzkräfte am späten Samstagnachmittag den Einsatz beenden und die Einsatzbereitschaft vor Ort aufheben. Ebenso stellte die KEL den Betrieb erst am späten Samstagnachmittag -  nach über 22 Stunden Dauerbesetzung - ein.

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Erster Bundesweiter Warntag am 10.09.2020

Morgens, 03:20 Uhr in einem beliebigen Ort. Die Feuerwehr wird zu einem Großbrand alarmiert. Gifte Stoffe treten aus oder die Rauchentwicklung macht es erforderlich, dass die Anwohnerinnen und Anwohner die Fenster und Türen geschlossen halten oder sogar evakuiert werden müssen.

Aufwändige Aktionen folgen, um jeden Bürger bestmöglich vor den Gefahren schützen zu können, Lautsprecherdurchsagen durch die Polizei und Feuerwehr werden gemacht, besonders betroffene Bürger aus dem Bett geklingelt. Hierbei vergehen wertvolle Minuten.

Ein solches Szenario ist möglich und denkbar, doch wäre es nicht viel einfacher, die Bevölkerung zeitnah und auf die betroffenen Orte selektiert zu warnen?
Gerade die Warnung der Bevölkerung ist seit dem Ende des kalten Krieges an vielen Orten in Vergessenheit geraten. Vielen Menschen sagen die bereits seit Jahren genutzten Warnapps wie „KatWarn“, „BiWApp“ des Landkreis Harburg oder „NINA“ des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe nichts oder sie haben sie nicht auf ihren Smartphones installiert.
Diese Apps können, auch wenn das Smartphone stumm geschaltet ist, vor lokalen Gefahren warnen und durch die regionalen Rettungsleitstellen ausgelöst werden um die betroffenen Menschen darauf aufmerksam zu machen, dass besondere Verhaltensweisen erforderlich sind oder Fenster und Türen geschlossen werden müssen. Sofern es größere Bereiche wie ganze Bundesländer betrifft, kann dieses sogenannte „Modulare Warnsystem“ MoWaS durch Länder oder den Bund ausgelöst werden. Hierbei werden parallel zur Information über die Apps auch Radio- sowie Fernsehmeldungen geschaltet, damit die Bevölkerung gewarnt werden kann.

Ein erster Test findet im Rahmen des ersten bundesweiten Warntags am 10.09.2020 statt. Hierbei wird durch den Bund eine Probealarmierung ausgelöst. Was heißt dies ganz konkret?
Durch den Bund wird am Donnerstag, den 10.09.2020 das Modulare Warnsystem testweise für ganz Deutschland ausgelöst und die Bevölkerung gewarnt. Parallel werden über die Radio- und Fernsehsender Informationen übergeben. Einen weiteren Baustein bildet die Warnung über Sirenen. Gerade dieser „Weckeffekt“ ist wichtig, um die Bevölkerung darauf aufmerksam zu machen, dass ihre Aufmerksamkeit gefordert ist. Auch im Landkreis Harburg werden um 11:00 alle Sirenen ausgelöst. Hierbei wird allerdings nicht der vielerorts gewohnte Feueralarm ausgelöst, sondern ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton zur Warnung der Bevölkerung.
Hiermit verbunden sind im Ernstfall und auch für den Probealarm folgende Maßnahmen:

- Schalten Sie einen Hörfunksender ein und achten Sie auf Durchsagen
- Informieren Sie ihre Nachbarn

Weiterführende Informationen (externe Links): 
Warntag 2020: https://warnung-der-bevoelkerung.de/
Warnapp NINA (BBK Bund): https://www.bbk.bund.de/DE/NINA/Warn-App_NINA_node.html
Video des BBK: https://www.youtube.com/watch?v=5TmIzOEuf4

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Ausbildungsdienst mit der Tostedter Drehleiter

10.10.2020: Einen speziellen Dienst führte die Feuerwehr Welle vor kurzem im Rahmen des zweimal monatlich stattfindenden Ausbildungsdienstes unter den aktuell geltenden Corona-Bestimmungen, sprich der Wahrung des Abstands sowie bei nicht gegebenem Abstand das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung durch. Zu Gast waren zwei Mitglieder der Feuerwehr Tostedt, mit denen wir zusammen den Einsatz der Drehleiter trainierten. Hierzu zählen insbesondere das Besteigen des Leiterparks sowie die Steuerung der Drehleiter aus dem Korb heraus. Ein weiterer Teil besteht unter der Einspeisung des Monitors der Drehleiter.

Bedingt durch vielfältige Einsatzszenarien ist es umso wichtiger, sich auch mit dem Spezialfahrzeug aus Tostedt vertraut zu machen. Eindrucksvoll bewiesen hat dies erst kürzlich ein Einsatz im Landkreis Heidekreis, bei dem die Feuerwehren Tostedt und Welle gemeinsam agierten. So wurde im Laufe des langwierigen Einsatzes das Tostedter Personal zum Teil ausgelöst und Weller Einsatzkräfte arbeiteten Hand in Hand mit den Tostedtern in der Drehleiter. Bereits in der Vergangenheit wurden solche Dienste durchgeführt, um eine bessere und koordiniertere Zusammenarbeit zwischen der Stützpunktwehr Welle und der Schwerpunktwehr Tostedt zu ermöglichen. Nur durch die regelmäßigen Ausbildungsdienste ist ein abgestimmtes und professionelles Arbeiten mit einem solchen Spezialfahrzeug im Einsatz möglich.

Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich bei der Feuerwehr Tostedt für die gute Zusammenarbeit und insbesondere die Möglichkeit, solche gemeinsamen Dienste durchzuführen.

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Neue moderne hydraulische Rettungsgeräte in Dienst gestellt

Besonders bei Verkehrsunfällen ist ihre Hilfe unerlässlich: Die hydraulischen Rettungsgeräte in Form einer Schere und eines sogenannten Spreitzers sind das Mittel der Wahl um eingeklemmte Personen aus Fahrzeugen zu Retten.

Durch die Samtgemeinde Tostedt wurden die bisher im Einsatz befindlichen rund drei Jahrzehnte alten hydraulischen Rettungsgeräte nun durch akkubetriebene Geräte auf dem neuesten Stand der Technik ersetzt.

Mit Hilfe der leistungsfähigen Geräte können Personen nun noch besser und schneller befreit werden und für die Einsatzkräfte bieten sie durch die wegfallenden Hydraulikschläuche eine deutlich höhere Flexibilität. Mit Hilfe eines Akku-Dummys können die Geräte auch konventionell an den mitgeführten Stromerzeuger angeschlossen werden, sodass im sehr unwahrscheinlichen Fall eines leeren Akkus sowie Ersatzakkus noch immer eine weitere Rückfallebene vorhanden ist. Besonders der in modernen Fahrzeugen verwendete hochfeste Stahl kann bei älteren Hydraulikaggregaten zu Problemen führen, sodass gegebenenfalls mehrere Schnitte nötig waren, um das Material zu durchdringen.


Erfreut zeigt sich Gerätewart Jörg Pagel über die neuen im Fahrzeug verlasteten hydraulischen Rettungsgeräte im Rahmen einer ersten Einweisung unter den geltenden Corona-Schutz-Richtlinien.
Als Vergleich sind die bisher genutzten, deutlich schwereren, Geräte im Vordergrund sichtbar.

Die bisher verwendeten Rettungszylinder bleiben bestehen und werden nach wie vor über das Hydraulikaggregat mittels Schläuchen betrieben.

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