Freitag, 20. September 2019

Notruf Feuerwehr / Rettungsdienst: 112

 

Hubschrauberlandung

Techn. Hilfe > sonstige techn. Hilfeleistung
TH1 - Technische Hilfeleistung klein
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Einsatzort Details

Handeloh OT Wörme, Sportplatz
Datum 29.03.2019
Alarmierungszeit 20:58 Uhr
Einsatzende 22:45 Uhr
Einsatzdauer 1 Std. 47 Min.
Alarmierungsart DME und Sirene
eingesetzte Kräfte

FF Welle
FF Tostedt
FF Handeloh
Führungskräfte
  • GBM-V Tostedt | 22-02-01
Rettungsdienst
Polizei
    TH1 - Technische Hilfeleistung klein

    Einsatzbericht

    Einen besonderen und bisher einmaligen Einsatz in der Geschichte der Wehr absolvierten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr Welle am späten Freitagabend.

    Aufgrund eines medizinischen Notfalls mit einem Säugling in Wörme wurde der Rettungswagen aus Salzhausen durch die Rettungsleitstelle im Winsener Kreishaus zu einem Einsatz alarmiert. Da aufgrund des Meldebilds parallel ein Notarzt nötig war, wurde der im Rückflug zu seiner Basis am Flughafen Hannover-Langenhagen befindliche Intensivtransporthubschrauber Christoph Niedersachsen angefordert. Dieser drehte umgehend im Bereich Rotenburg ab und flog den Sportplatz in Wörme an.

    Daher galt es für die eingesetzten Wehren umgehend den Landeplatz auszuleuchten. Während Rettungshubschrauber nachts ohne weitere Maßnahmen lediglich an sogenannten "befeuerten", also gesicherten und beleuchteten Landeplätzen an Krankenhäusern landen dürfen, müssen Landeplätze an Sportplätzen oder großen Feldern ausgeleuchtet werden.

    Beim Eintreffen der Einsatzkräfte befand sich der Hubschrauber bereits im Anflug, daher wurde umgehend und zügig durch die Weller Einsatzkräfte mit Hilfe des Lichtmastes des Weller Löschgruppenfahrzeugs sowie dem auf dem Fahrzeug vorhandenen Lichtschnellangriff eine Landezone auf einem Feld neben dem Sportplatz ausgeleuchtet, in der der Hubschrauber umgehend landete. Ein Einsatz des Tostedter HLF war aufgrund der bereits ausreichenden Ausleuchtung nicht mehr nötig.

    Nach gut einer Stunde konnte der Hubschrauber den Patienten in ein Hamburger Krankenhaus fliegen und der Einsatz der ehrenamtlichen Einsatzkräfte war beendet.

    Dieses Beispiel zeigt die nicht alltäglichen Einsatzsituationen, bei denen die Rettungskette reibungslos funktioniert, um schnellstmöglich Menschen zu helfen.

    Hintergrund: Bei dem Intensivtransporthubschrauber Christoph Niedersachsen handelt es sich um einen Hubschrauber, welcher sowohl als Rettungshubschrauber in der Primärrettung verwendet wird, als auch um einen Intensivtransporthubschrauber, welcher dringende Verlegungen von Krankenhaus zu Krankenhaus in der Sekundärrettung fliegt. Er ist im Land Niedersachsen neben dem ITH in Sande der einzige Hubschrauber, der auch nachts - allerdings dann mit zwei Piloten besetzt - alarmierbar und verfügbar ist. Die räumlich nächsten nachtflugtauglichen Hubschrauber sind in Sande (bei Wilhelmshaven), Rendsburg (S-H) sowie in Berlin stationiert.

     

    sonstige Informationen

    Einsatzbilder

     
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