Donnerstag, 22. August 2019

Notruf Feuerwehr / Rettungsdienst: 112

 

Großbrand eines Einfamilienhauses in Handeloh

Brandeinsatz > Wohngebäude
F3Y - Feuer in/an Gebäude, Menschenleben in Gefahr
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Einsatzort Details

Handeloh, Fahlenhöhe
Datum 17.07.2019
Alarmierungszeit 01:54 Uhr
Einsatzende 06:45 Uhr
Einsatzdauer 4 Std. 51 Min.
Alarmierungsart DME und Sirene
eingesetzte Kräfte

FF Welle
FF Tostedt
FF Kampen
  • TSF-W Kampen | 22-41-33
FF Handeloh
FF Hörsten
    FF Wistedt
    • LF 8/6 Wistedt | 22-45-15
    • MTF Wistedt | 22-17-15
    FF Kakenstorf
    • MTF Kakenstorf | 22-17-13
    FF Otter
    Kreiseinheiten
    Führungskräfte
    • Kreisbrandmeister | 99-01-01
    • GBM-V Tostedt | 22-02-01
    • GBM Tostedt | 22-01-01
    • AL-V Heide | 99-04-02
    Rettungsdienst
      Polizei
        F3Y - Feuer in/an Gebäude, Menschenleben in Gefahr

        Einsatzbericht

        Einen langwierigen Großeinsatz von acht Feuerwehren erforderte der Brand eines Einfamilienhauses in Handeloh am frühen Mittwochmorgen. Personen kamen bei dem Feuer glücklicherweise nicht zu Schaden.

        Um 01:54 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Handeloh und Welle, sowie die Drehleiter und der Einsatzleitwagen aus Tostedt zu einem aus bislang ungeklärter Ursache brennenden Einfamilienhaus in die Fahlenhöhe nach Handeloh alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte aus Handeloh und Welle drang bereits dichter Rauch aus dem gesamten Dachstuhl, offene Flammen im Dachbereich waren erkennbar. Da zu diesem Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden konnte, dass noch Personen im Gebäude sind, wurde durch den Einsatzleiter das Stichwort auf F3Y erhöht und die Feuerwehr Tostedt sowie Kräfte des Rettungsdienstes nachalarmiert.

        Im ersten Angriff kamen mehrere Trupps unter Atemschutz mit C-Rohren zum Einsatz, trotz aller Bemühungen der Einsatzkräfte konnte eine Durchzündung des Dachstuhls nicht verhindert werden. Unter der Leitung des Tostedter Gemeindebrandmeisters Sven Bauer wurden unverzüglich die Abschnitte Brandbekämpfung und Menschenrettung gebildet. Nach kurzer Zeit war nach Rücksprache klar, dass sich keine Person mehr im Gebäude befand. Somit konnten sich die Einsatzkräfte auf die reine Brandbekämpfung konzentrieren. Eine Ausbreitung des Brandes auf umliegende PKW sowie einen Wohnwagen konnte durch den gezielten Einsatz erfolgreich verhindert werden.

        Erschwert wurden die Löschmaßnahmen durch eine auf dem Dach installierte Photovoltaikanlage. Diese musste in aufwändiger Handarbeit vom Dach entfernt werden, um die Löschmaßnahmen effektiv durchzuführen. Erst nach dem Öffnen des Daches konnten die Einsatzkräfte auch die letzten Glutnester in mühevoller Handarbeit mit Hilfe mehrerer eingesetzter Wärmebildkameras ausfindig machen und ablöschen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung kamen hier ausschließlich Einsatzkräfte unter Atemschutz zum Einsatz, weswegen die Feuerwehren aus Kampen, Otter sowie Wistedt im Laufe des Einsatzes nachalarmiert wurden.

        Letztlich konnten durch den massiven Einsatz von mehr als 15 Trupps unter Atemschutz die letzten Glutnester nach etwa 4 Stunden bekämpft werden. Die ersten Einsatzkräfte verließen um 06:30 Uhr die Einsatzstelle. Vor Ort machten sich Kreisbrandmeister Volker Bellmann sowie der stellvertretende Abschnittsleiter Heide, Jonny Anders, ein Bild von den Löschmaßnahmen. Unterstützt wurden diese durch die Feuerwehr Kakenstorf, welche die Verpflegung der erschöpften Einsatzkräfte sicherstellte. Seitens der Kreisfeuerwehr war der Abrollbehälter Atemschutz mit der bedienenden Feuerwehr Hörsten aus Seevetal am Einsatzort, um unverzüglich gebrauchte Atemschutzgeräte zu tauschen und die Einsatzbereitschaft wiederherzustellen. Ferner wurden Wechselschläuche durch die Rufbereitschaft der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Hittfeld mit einem weiteren Abrollbehälter an die Einsatzstelle gebracht.

        Zur Absicherung der Einsatzkräfte war ein Rettungswagen vor Ort. Zur Ermittlung der Brandursache sowie des entstandenen Sachschadens war die Polizei mit zwei Fahrzeugen an der Einsatzstelle.

        Insgesamt waren bei diesem Großeinsatz 90 Einsatzkräfte der Feuerwehren vor Ort, darunter 44 Atemschutzgeräteträger.

         

        sonstige Informationen

        Einsatzbilder

         
         
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