Mittwoch, 30. September 2020

Notruf Feuerwehr / Rettungsdienst: 112

 

Brennt landwirtschaftliches Gebäude (groß)

Brandeinsatz > Sonstiges
F3 - Feuer in/an Gebäuden und Anlangen groß
Zugriffe 1051
Einsatzort Details

Handeloh OT Wörme, Im Dorf
Datum 21.08.2020
Alarmierungszeit 17:19 Uhr
Einsatzende 20:00 Uhr
Einsatzdauer 2 Std. 41 Min.
Alarmierungsart DME und Sirene
eingesetzte Kräfte

FF Welle
FF Tostedt
FF Handeloh
Führungskräfte
  • Kreisbrandmeister | 99-01-01
  • GBM-V Tostedt | 22-02-01
  • AL-V Heide | 99-04-02
  • Pressesprecher-V | 22-09-01
Rettungsdienst
    Polizei

      Einsatzbericht

      Feuerwehren verhindern erfolgreich Großbrand eines landwirtschaftlichen Gebäudes in Wörme / Handeloh

      Aus bislang ungeklärter Ursache kam es am Freitagabend zu einem Feuer in einer landwirtschaftlich genutzten Scheune auf einem Hof in Wörme. Nachdem der Besitzer Flammen im Dachstuhl seiner Scheune entdeckte alarmierte er umgehend über den Notruf 112 die Rettungsleitstelle im Winsener Kreishaus.

      Sofort wurden durch den diensthabenden Disponenten um 17:18 Uhr aufgrund des Meldebilds des Anrufers die Feuerwehren aus Handeloh, Welle sowie Tostedt unter dem Stichwort Feuer 3 – Brand eines landwirtschaftlichen Gebäudes - an die Einsatzstelle im Dorf in Wörme alarmiert.

      Beim Eintreffen der ersten ehrenamtlichen Einsatzkräfte war eine Rauchentwicklung aus dem Dachstuhl der Scheune sichtbar. Erste Flammen hatten sich bereits durch die Außenverkleidung im Dachbereich gefressen. Umgehend wurde ein Trupp unter Atemschutz in der Scheune eingesetzt, um die Flammen mit einem C-Rohr zu bekämpfen. Parallel zur Wasserversorgung aus einem Hydranten wurde eine circa 250m lange Schlauchleitung zu einem naheliegenden Teich aufgebaut, falls das Feuer sich weiter ausbreitet.

      Durch das schnelle Eingreifen konnte jedoch eine weitere Ausbreitung des Brandes erfolgreich verhindert werden. Da auch ein Getreidesilo vom Feuer betroffen war, wurde dieses mit einem Frontlader geleert und der Inhalt abgelöscht. Weiterhin wurden Teile des Daches und der Verkleidung durch die Einsatzkräfte geöffnet, um auch versteckte Glutnester ablöschen zu können. Eine große Hilfe waren hierbei die vorhandenen Wärmebildkameras.

      Insgesamt waren unter der Leitung des stellvertretenden Gemeindebrandmeisters Oliver Zöller 67 Einsatzkräfte, darunter 22 Atemschutzgeräteträger im Einsatz. Vor Ort machten sich auch Kreisbrandmeister Volker Bellmann sowie der stellvertretende Abschnittsleiter Heide, Jonny Anders, ein Bild der Lage. Zur Eigensicherung und Untersuchung des von Rauchgasen betroffenen Eigentümers wurde ein Rettungswagen angefordert.

      Die Ermittlung des entstandenen Sachschadens sowie der Brandursache übernahm die Polizei, die mit drei Streifenwagen vor Ort war. Es kam zu keinen Verkehrsbehinderungen.

       
      Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Website. Mit der Nutzung erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.