Mittwoch, 23. Juni 2021

Notruf Feuerwehr / Rettungsdienst: 112

 

Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person

Techn. Rettung > Verkehrsunfall
TH1-Y - Technische Hilfeleistung, Menschenleben in Gefahr
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Einsatzort Details

L 171, Schneverdingen -> Reinsehlen (Heidekreis)
Datum 18.04.2021
Alarmierungszeit 02:48 Uhr
Einsatzende 03:15 Uhr
Einsatzdauer 27 Min.
Alarmierungsart DME und Sirene
eingesetzte Kräfte

FF Welle
FF Schneverdingen (LK Heidekreis)
    Führungskräfte
      Rettungsdienst
      Polizei
        DRK SEG Heidekreis (Schnelle Einsatzgruppe)
        • RTW Schneverdingen | HK 43-85-05
        FF Insel (Heidekreis)

          Einsatzbericht

          Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Welle wurden in der Nacht zum Sonntag um 02:48 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf die Landstraße 171 in den Heidekreis alarmiert. Aus bislang ungeklärter Ursache kam der alleinbeteiligte Fahrer eines Audi zwischen Reinsehlen und Wintermoor von der Straße ab.

          Aufgrund des Meldebilds im Notruf alarmierte die Soltauer Rettungsleitstelle des Heidekreises neben den Kräften des Rettungsdienstes umgehend die Feuerwehren aus Schneverdingen, Insel und Welle. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass die Person durch den Unfall aus dem PKW geschleudert und nicht eingeklemmt war. Aus diesem Grund konnten die Weller Einsatzkräfte kurz nach dem Eintreffen bereits aus dem Einsatz entlassen werden.

          Bei diesem Einsatz zeigte sich wieder einmal mehr die sehr gute Zusammenarbeit über die Kreisgrenze hinweg. In diesem Fall wurde die Feuerwehr Welle als räumlich und zeitlich zweitnächster verfügbarer Rettungssatz zur Befreiung von eingeklemmten Personen nach Verkehrsunfällen alarmiert und traf bereits weniger als 10 Minuten nach dem Ausrücken ein. Durch den virtuellen Leitstellenverbund der Leitstellen aus den Landkreisen Harburg, Rotenburg (Wümme) und dem Heidekreis können kreisübergreifend Einsatzkräfte alarmiert und Einsatzmittel disponiert werden. Gerade in den Randbereichen der Landkreise können so in Notfällen wichtige Minuten eingespart werden. Ein weiterer Vorteil besteht außerdem darin, von zwei Seiten aus die Unfallstelle anzufahren. So können die zeitlichen Auswirkungen einer ungenauen Angabe des Einsatzorts, gerade auf Straßen, vermieden werden.

           
           
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