Freitag, 24. Januar 2020

Notruf Feuerwehr / Rettungsdienst: 112

Überörtlicher Einsatz - Kreisbereitschaften

Immer dann, wenn es zu größeren Einsätzen oder Katastrophen kommt ist von ihnen die Rede - von sogenannten "Kreiseinheiten".
Diese dienen dazu, Einsatzkräfte vor Ort durch weitere Fachkräfte zu unterstützen oder abzulösen.

Besonders in Niedersachsen ist daher der Begriff der "Kreisfeuerwehrbereitschaft" geprägt. Diese setzt sich aus den verschiedenen Fachzügen der Kreisbereitschaft zusammen.
Im Landkreis Harburg gibt es insgesamt 18 verschiedene Fachzüge, die je nach Bedarf zusammengesetzt sind.

So gibt es beispielsweise Züge, welche für die technische Hilfeleistung ausgerüstet sind und unter anderem aus mehreren Rüstwagen und jeweils Führungsfahrzeugen bestehen.
Für die Brandbekämpfung bestehen diese Züge ebenso aus Führungsfahrzeugen sowie Tanklösch- und Löschgruppenfahrzeugen.

Jeweils in Zugstärke können diese zum Einsatz kommen oder aber als größere Bereitschaft mit mehreren Zügen zusammen ausrücken, wie es derzeit in Meppen von vielen Landkreisen praktiziert wird.

Der Vorteil dieser Einheiten liegt darin, dass diese stets mit der gleichen planbaren Personalstärke ausrücken und als eingespielte Einheit häufig zusammen üben.

Das Weller Löschgruppenfahrzeug ist Bestandteil des Kreisbereitschaftszuges "Brandbekämpfung 2" der Kreisfeuerwehr.
Zusammen mit dem Mannschaftstransportfahrzeug als Führungsfahrzeug des Zuges aus Heidenau, dem Löschgruppenfahrzeug 8/6 aus Holm sowie den Tanklöschfahrzeugen 8/18 aus Wesel und 16/24Tr aus Wenzendorf bilden wir diesen Zug, der beispielsweise auch beim Hochwasser im Landkreis Hildesheim eingesetzt wurde.

Weitere Informationen zu den Kreisbereitschaftszügen des Landkreises Harburg gibt es unter: http://feuerwehr-lkharburg.de/kreisfeuerwehr/kreisbereitschaften/

Kreisbereitschaftseinsatz 2017 - Groß Düngen (LK Hildesheim)

 

Kreisbereitschaftseinsatz zum Elbehochwasser 2013 - Gartow (LK Lüchow-Dannenberg)

 

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Tanklöschfahrzeug - Einfach erklärt

Viele feuerwehraffine Menschen können sich unter dem Begriff Tanklöschfahrzeug sofort ein Bild machen.
Doch da sich nicht jeder auskennt, möchten wir in dieser losen Reihe einige Begriffe verständlich erklären.

Gerade bei den letzten Einsätzen war vermehrt unser Tanklöschfahrzeug im Einsatz, doch wozu genau ist es da und was macht es so besonders?

 

Tanklöschfahrzeug 20/40 der Freiwilligen Feuerwehr Welle

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Was passiert...

...eigentlich wenn jemand die Hilfe der Feuerwehr benötigt?


Wie funktioniert es, dass innerhalb kürzester Zeit professionelle Hilfe vor Ort ist?

- "Schlafen Sie im Gerätehaus?"
- "Wenn es brennt, dann kommt die 'richtige' Feuerwehr?"
- "Ihr werdet von der Gemeinde bezahlt?"
- "Die blöde Sirene hat mich schon wieder geweckt!"

Viele dieser Fragen und Aussagen erreichen die ehrenamtlichen Frauen und Männer unserer Feuerwehr. Immer wieder bestätigen sich vermeintliche Vorurteile nicht.
Doch wie funktioniert die Freiwillige Feuerwehr überhaupt?

Vielen Mitbürgern passiert es, dass sie in ihrem Leben die Hilfe der Feuerwehr oder des Rettungsdienstes benötigen, doch was passiert in diesen Momenten überhaupt im Hintergrund?

Sobald der Notruf 112 über das Handy oder den Festnetzanschluss gewählt wird, wird der Anrufer sofort...

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Weiterhin hohe Waldbrandgefahr

Aufgrund der langanhaltenden Trockenheit herrscht in den Wäldern weiterhin eine hohe Walbrandgefahr, aus diesem Grund bitten wir, die nachfolgenden Tipps des Deutschen Feuerwehrverbands zu befolgen:

• Beachten Sie das absolute Verbot für offenes Feuer in Wäldern; dies gilt auch für gemütliche Grillpartys – fragen Sie nach ausgewiesenen Grillplätzen.
• Ebenso ist es verboten, in den Wäldern zu rauchen.
• Werfen Sie keine brennenden Zigaretten aus dem Fenster.
• Benutzen Sie nur ausgewiesene Parkplätze beim Ausflug in die Natur. Grasflächen können sich durch heiße Katalysatoren entzünden.
• Halten Sie die Zufahrten zu Wäldern, Moor und Heide frei – sie sind wichtige Rettungswege. Beachten Sie unbedingt Park- und Halteverbote.
• In einigen Gebieten ist der Zugang zu Waldgebieten untersagt – bitte folgen Sie diesem Verbot.
• Melden Sie Brände oder Rauchentwicklungen sofort über Notruf 112. Hindern Sie Entstehungsbrände durch eigene Löschversuche an der weiteren Ausbreitung, wenn Sie sich dabei nicht selbst in Gefahr bringen.

Seit dem heutigen Tag ist auch wieder der Flugdienst des Landesfeuerwehrverbands Niedersachsen in der Luft und kontrolliert die Wald- und Heideflächen "von oben".
In der Regel dreimal täglich startet die Cessna 206 mit der Kennung D-ENDS vom Standort Lüneburg eine Runde über die Elbtalaue, Uelzen, Soltau und Buchholz. Im Falle eines Falles kann das Flugzeug sofern es in der Luft ist binnen 15min fast jeden Punkt im Einsatzgebiet erreichen und die Einsatzkräfte aus der Luft unterstützen und unter Anderem auch zum Einsatzort führen. Also wundern Sie sich nicht, falls Sie wie heute Mittag ein Flugzeug mit Feuerwehr-Aufschrift am Himmel über Welle sehen.

Feuerwehrflugdienst in 2200 Fuß (rund 700m Höhe) über Welle, 25.07.2018 - 13:50 Uhr

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Truppmannausbildung - Zwei neue ausgebildete Einsatzkräfte

Zwei neue ausgebildete Einsatzkräfte haben am vergangenen Wochenende erfolgreich die Prüfung zum Truppmann Teil 1 abgeschlossen.
Diese Ausbildung ist die Grundausbildung in der Feuerwehr und bildet den Grundstein für den Einsatzdienst.

So konnten Thomas Hampke und Sam Müller aus den Händen von Jonny Anders, dem stellvertretenden Abschnittsleiter Heide, ihre Bescheinigungen entgegennehmen.

Der Quereinsteiger Thomas Hampke kam durch seinen in der Jugendfeuerwehr aktiven Sohn mit der Feuerwehr in Berührung und entschied sich für das Ehrenamt. Sam Müller trat mit 10 Jahren in die Jugendfeuerwehr ein und vor kurzem in die aktive Abteilung über.

Wir freuen uns, hiermit zwei weitere Kameraden in den aktiven Einsatzdienst übernehmen zu können.

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