Freitag, 23. August 2019

Notruf Feuerwehr / Rettungsdienst: 112

Jahreshauptversammlung 2019

Wie bereits das Vorjahr war auch das Jahr 2018 ein vergleichsweise einsatzreiches Jahr für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr Welle. So bezeichnete es Ortsbrandmeister Volker Nelke in seinen Ausführungen im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung. Vor allem die Brandserie im Bereich Wörme erforderte den Einsatz der ehrenamtlichen Feuerwehrmänner. Die 50 aktiven Kameraden der Wehr wurden zu insgesamt 27 Einsätzen gerufen, einen Großteil dieser Einsätze machten im Jahr 2018 Brandeinsätze aus.
Infolge des trockenen Sommers kam es zu einigen Flächenbränden bei denen sich das Tanklöschfahrzeug mehrfach bewährte. Hier ist besonders der Einsatz in der Schaafheide in Todtglüsingen zu erwähnen, bei dem unter anderem durch den gezielten Einsatz des Tanklöschfahrzeugs eine weitere Ausbreitung erfolgreich verhindert werden konnte.
Noch immer kommt es jedoch bedingt durch die Umstellung in der Leitstelle des Landkreises Harburg zu fehlerhaften Alarmierungen der Wehr.

Im Bereich Personal kann die Wehr mit fünf Neueintritten auf einen soliden Personalstamm zurückgreifen. Aus der Jugendfeuerwehr der Wehr traten vier Jugendliche in die Einsatzabteilung über.

Seitens des Rats und der Verwaltung wurden Grüße durch den Fachbereichsleiter Michael Burmester überbracht, ferner bedankte sich der stellvertretende Abschnittsleiter Heide Jonny Anders neben dem Gemeindebrandmeister Sven Bauer und seinem Stellvertreter Oliver Zöller bei den ehrenamtlichen Einsatzkräften der Feuerwehr Welle.

Andreas Block übergab sein langjähriges Amt des Jugendwarts an seinen Nachfolger Matthias Feldt, der von der Versammlung gewählt wurde. Weiterhin wurde der stellvertretende Ortsbrandmeister Detlef Nelke einstimmig wiedergewählt.

Abschließend konnten durch den stellvertretenden Abschnittsleiter Heide sowie den Gemeindebrandmeister Ehrungen und Beförderungen ausgesprochen werden.

Hierbei wurden zwei besondere und seltene Ehrungen ausgesprochen, Karl-Heins Carstens wurde für 60-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr mit dem Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbands Niedersachsen für langjährige Dienstzeit geehrt. Dem langjährigen Gerätewart Jörg Pagel wurde durch Jonny Anders das Niedersächsische Feuerwehr-Ehrenzeichen am Bande für besondere Verdienste im Feuerwehrwesen verliehen.
Ebenso wurden Torsten Mecklenburg für 40 Jahre Dienst in der Feuerwehr sowie Dirk Albert für 25 Jahre Dienstzeit geehrt.  

Abgerundet wurde die Versammlung durch Beförderungen.

Die Anwärter Thomas Hampke und Sam Müller wurden zu Feuerwehrmännern ernannt, die Oberfeuerwehrmänner Julian Hetzel, Arnd Hartig und Arno Drescher wurden zu Hauptfeuerwehrmännern befördert. Weiterhin wurden Timo Dyck und Markus Meyer zu Ersten Hauptfeuerwehrmännern ernannt. Aufgrund seiner Funktion als Gruppenführer wurde Florian Nelke zum Löschmeister befördert.

 



Die geehrten Einsatzkräfte der Feuerwehr Welle, v.l.n.r.: Ortsbrandmeister Volker Nelke, Karl-Heins Carstens, Dirk Albert, Jörg Pagel, AL-V Heide Jonny Anders, Torsten Mecklenburg

 

Die beförderten Einsatzkräfte, v.l.n.r.: Ortsbrandmeister Volker Nelke, Thomas Hampke, Arnd Hartig, Julian Hetzel, Arno Drescher, Markus Meyer, Florian Nelke, Timo Dyck und Gemeindebrandmeister Sven Bauer

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Gemeinsame Ausbildung der Feuerwehren Welle und Kampen

Die Feuerwehren Welle und Kampen führten vor kurzem eine gemeinsame Einsatzübung im Rahmen eines Dienstes durch. Mit Erfolg konnte die Zusammenarbeit gestärkt werden.

Hintergrund dieses gemeinsamen Dienstes zur Technischen Rettung nach Verkehrsunfällen ist, dass die ersteintreffende Wehr oftmals viele unterstützende Tätigkeiten übernehmen kann.
Diese Handgriffe müssen jedoch auch ausgebildet werden. So konnten im Rahmen des Ausbildungsdienstes für den zwei PKW zur Verfügung standen eben jene Maßnahmen trainiert werden.

Abklappen des Vorderwagens mittels Rettungszylindern

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Tanklöschfahrzeug - Einfach erklärt

Viele feuerwehraffine Menschen können sich unter dem Begriff Tanklöschfahrzeug sofort ein Bild machen.
Doch da sich nicht jeder auskennt, möchten wir in dieser losen Reihe einige Begriffe verständlich erklären.

Gerade bei den letzten Einsätzen war vermehrt unser Tanklöschfahrzeug im Einsatz, doch wozu genau ist es da und was macht es so besonders?

 

Tanklöschfahrzeug 20/40 der Freiwilligen Feuerwehr Welle

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Überörtlicher Einsatz - Kreisbereitschaften

Immer dann, wenn es zu größeren Einsätzen oder Katastrophen kommt ist von ihnen die Rede - von sogenannten "Kreiseinheiten".
Diese dienen dazu, Einsatzkräfte vor Ort durch weitere Fachkräfte zu unterstützen oder abzulösen.

Besonders in Niedersachsen ist daher der Begriff der "Kreisfeuerwehrbereitschaft" geprägt. Diese setzt sich aus den verschiedenen Fachzügen der Kreisbereitschaft zusammen.
Im Landkreis Harburg gibt es insgesamt 18 verschiedene Fachzüge, die je nach Bedarf zusammengesetzt sind.

So gibt es beispielsweise Züge, welche für die technische Hilfeleistung ausgerüstet sind und unter anderem aus mehreren Rüstwagen und jeweils Führungsfahrzeugen bestehen.
Für die Brandbekämpfung bestehen diese Züge ebenso aus Führungsfahrzeugen sowie Tanklösch- und Löschgruppenfahrzeugen.

Jeweils in Zugstärke können diese zum Einsatz kommen oder aber als größere Bereitschaft mit mehreren Zügen zusammen ausrücken, wie es derzeit in Meppen von vielen Landkreisen praktiziert wird.

Der Vorteil dieser Einheiten liegt darin, dass diese stets mit der gleichen planbaren Personalstärke ausrücken und als eingespielte Einheit häufig zusammen üben.

Das Weller Löschgruppenfahrzeug ist Bestandteil des Kreisbereitschaftszuges "Brandbekämpfung 2" der Kreisfeuerwehr.
Zusammen mit dem Mannschaftstransportfahrzeug als Führungsfahrzeug des Zuges aus Heidenau, dem Löschgruppenfahrzeug 8/6 aus Holm sowie den Tanklöschfahrzeugen 8/18 aus Wesel und 16/24Tr aus Wenzendorf bilden wir diesen Zug, der beispielsweise auch beim Hochwasser im Landkreis Hildesheim eingesetzt wurde.

Weitere Informationen zu den Kreisbereitschaftszügen des Landkreises Harburg gibt es unter: http://feuerwehr-lkharburg.de/kreisfeuerwehr/kreisbereitschaften/

Kreisbereitschaftseinsatz 2017 - Groß Düngen (LK Hildesheim)

 

Kreisbereitschaftseinsatz zum Elbehochwasser 2013 - Gartow (LK Lüchow-Dannenberg)

 

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Weiterhin hohe Waldbrandgefahr

Aufgrund der langanhaltenden Trockenheit herrscht in den Wäldern weiterhin eine hohe Walbrandgefahr, aus diesem Grund bitten wir, die nachfolgenden Tipps des Deutschen Feuerwehrverbands zu befolgen:

• Beachten Sie das absolute Verbot für offenes Feuer in Wäldern; dies gilt auch für gemütliche Grillpartys – fragen Sie nach ausgewiesenen Grillplätzen.
• Ebenso ist es verboten, in den Wäldern zu rauchen.
• Werfen Sie keine brennenden Zigaretten aus dem Fenster.
• Benutzen Sie nur ausgewiesene Parkplätze beim Ausflug in die Natur. Grasflächen können sich durch heiße Katalysatoren entzünden.
• Halten Sie die Zufahrten zu Wäldern, Moor und Heide frei – sie sind wichtige Rettungswege. Beachten Sie unbedingt Park- und Halteverbote.
• In einigen Gebieten ist der Zugang zu Waldgebieten untersagt – bitte folgen Sie diesem Verbot.
• Melden Sie Brände oder Rauchentwicklungen sofort über Notruf 112. Hindern Sie Entstehungsbrände durch eigene Löschversuche an der weiteren Ausbreitung, wenn Sie sich dabei nicht selbst in Gefahr bringen.

Seit dem heutigen Tag ist auch wieder der Flugdienst des Landesfeuerwehrverbands Niedersachsen in der Luft und kontrolliert die Wald- und Heideflächen "von oben".
In der Regel dreimal täglich startet die Cessna 206 mit der Kennung D-ENDS vom Standort Lüneburg eine Runde über die Elbtalaue, Uelzen, Soltau und Buchholz. Im Falle eines Falles kann das Flugzeug sofern es in der Luft ist binnen 15min fast jeden Punkt im Einsatzgebiet erreichen und die Einsatzkräfte aus der Luft unterstützen und unter Anderem auch zum Einsatzort führen. Also wundern Sie sich nicht, falls Sie wie heute Mittag ein Flugzeug mit Feuerwehr-Aufschrift am Himmel über Welle sehen.

Feuerwehrflugdienst in 2200 Fuß (rund 700m Höhe) über Welle, 25.07.2018 - 13:50 Uhr

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